quinta-feira, 25 de fevereiro de 2010

Lieber Verbrennen als Erfrieren

Servus, meine sehr geehrte Damen und Herren die genügend freie Zeit haben um mein Blog zu lesen. =)
Die letzten Tage waren sehr "inspirierend", weil mein Kopf nicht mehr aufhören zu denken kann. Wenn ich nicht mehr arbeiten müsste, würde ich auf jeden Fall den ganzen Tag schreiben. Da ich gerade nicht soviel Zeit habe, schreibe ich einfach kurz die Überlegung die ich heute hatte.

Vor kürze war ich in der Stadt mit einem guten Freund von mir und da haben wir ein kurzes Gespräch gehabt. Dieser Freund ist auch ein brasilianischer Austauschstudent und ist gerade in Deutschland angekommen. Da ich denke, dass ich nicht nur ein gutes Beispiel für die neuen Brasilianer zeigen muss, sondern auch meine Erfahrungen mit ihnen teilen muss, versuche ich immer mit ihnen "philosophische Gespräche" anzufangen.

Heute ist mir Irgendwie eine Überlegung eingefallen über wieviel es sich lohnt Sachen zu machen bei dennen du weisst dass du am Ende dich verletzen kannst. Ich spreche gerade über Gefühle, Beziehungen, neue Arbeit. Solche Sachen die dir Risiken bringen. Solche Sachen bei dennen du nicht ganz sicher bist dass du am Ende unbedingt glücklich sein wirst.

Wenn du den Spruch verstanden hast, der am Titel des Textes geschrieben steht, kennst du schon meine Meinung darüber. Ich möchte dich fragen, kurz nachzudenken. Erinnerst du dich an die besten Sachen die du schon in deinem Leben gemacht hast? Du könntest sagen: "Ich habe eigentlich niemals was grosses gemacht". Ok, ich habe auch selber keinen Krieg gehalten oder den Mond getreten. Es kommt darauf an was du mit "gross" meinst. Auf jeden Fall, spreche ich hier über die wichtigsten Momente, Errungenschaften und Personen deines Lebens. Denk bitte jetzt über die Risiken die du damals gehabt hast um solche Sachen zu erleben. Wenn der Typ beim Interview deines neuen Jobs gesagt hätte: "Hey Typ, was machst du denn da? War das ein Witz, dass du dich beworben hast? Du bist ein Idiot und wirst niemals so einen Job kriegen!", würdest du wahrscheinlich im Arsch sein, oder wenn Irgendeine ehemalige Freundin (Freund) von dir an der Spitze der Beziehung gesagt hätte: "Ich will dich nicht mehr! Du stinkst wie ein Schwein, furzt beim Schlafen und bist ganz schlecht im Bett!", wie würdest du dich fühlen? Leute die so denken, mögen lieber zu Hause zu bleiben um sich von diesen Sachen zu verteidigen. Allerdings, wenn man zu Hause bleibt verliert man die Möglichkeit um was gutes zu hören/erleben/fühlen/sehen, sowie: "Du bist genau der Typ den wir in der Firma gerade brauchen, einfach wunderbar" oder "Es ist echt schön bei dir zu sein. Es gibt nichts besseres als meinen Kopf auf deine Schulter zu legen".

Wenn du immer an die Risiken denkst, musst du lieber stehen bleiben, weil wenn du die Tür deines Hauses aufmachst, hast du schon 0,000000000000000000001% ige Chance erschossen zu werden. Die schönen Sachen des Lebens warten auf dich, aber dafür musst du die Risiken nehmen. Heute total glücklich und morgem im Arsch. Heute lachst du mit jemandem und morgen weinst du weil du den nicht mehr hast. Heute säufst du und morgen jammerst du wegen dem Kater (das war das beste Beispiel).

Auf jeden Fall, das war meine Überlegung des Tages. Egal die Sprache die verwendet wird: "Quem não arrisca não petisca", "No risk no fun", "Lieber verbrennen als erfrieren", "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", "Daham sterbn d'leid", das Konzept ist dasselbe. Danke für deine Geduld, und komm wieder.

Viele Grüße,

Habadere!

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